Belvelo

E-Bike Ratgeber

E-Bike Ratgeber – Die Modelle auf den Belvelo Reisen

E-Bike Ratgeber - E-Bike Reisen mit BelveloDie bei unseren Reisen eingesetzten E-Bikes sind Pedelecs. Bei deren Nutzung wird der Fahrer ausschließlich beim Treten in die Pedale vom Motor unterstützt. Es gilt, je gemütlicher getreten wird umso mehr Extraschub vom Motor bekommt man. Zusätzlich kann durch eine Anpassung der Motor-Unterstützungsstufe die Geschwindigkeit erhöht werden. Es gibt meist drei verschiedene Stufen der Unterstützung. Ab 25 km/h Fahrtgeschwindigkeit setzt die Motor-Unterstützung aus. Das Fahren mit dem E-Bike ist ein Genuss – Berge werden überwindbar und Rückenwind gibt es auf Knopfdruck!
Wir setzen ausschließlich Marken-E-Bikes auf dem aktuellen technischen Stand ein. Dies sind zum Beispiel Räder der renommierten Hersteller Kalkhoff, Cannondale oder Giant, meist mit aufrechter Sitzposition für beste Ausblicke.
Fall Sie noch nie mit einem E-Bike gefahren sind können Sie selbstverständlich trotzdem mitradeln. Wenn Sie Fahrrad fahren können wird die Fahrt mit dem E-Bike ein Genuss für Sie sein. Sie möchten auf Nummer sicher gehen? Wir möchten Ihnen einen Vorschlag machen: mieten Sie bei Ihrem lokalen Fahrradhändler ein E-Bike. Wenn Sie Feuer fangen und sich für eine Belvelo Reise entscheiden, verrechnen wir gegen Vorlage eines Mietnachweises pauschal 20 Euro pro Gast mit dem jeweiligen Reisepreis!


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E-bike Ratgeber und Tipps von Belvelo E-Bike Reisen

E-Bikes und der Trend zur E-Mobilität

Deutschland steht in Sachen E-Bikes in vorderster Reihe. Hierzulande sorgt die E-Mobilität – oder auch Elektro Mobilität – auf 2-Rädern für ein neues Fahr-Erlebnis und ist zu Recht kein Außenseiter mehr. E-Mofas, Pedelecs und S-Pedelecs bieten eine optimale Mischung von Fitness und Flexibilität. Die Fahrräder mit Elektromotoren sind die nachhaltige Alternative zu Auto und öffentlichem Nahverkehr am Weg zur Arbeit und für die schnelle Besorgung zwischendurch. Die wahren Stärken zeigen sie in der Freizeit und bei E Bike Reisen: Landschaft erleben und Fitness ohne körperliche Erschöpfung.
E Bike Ratgeber - Mit dem Pedelec in Südafrika - Ein einheimischer Reiseleiter erklärt die UmgebungFahrradfahren ist beliebt und zählt zu unseren häufigsten Freizeit- und Urlaubs-Aktivitäten. Wenn die gut geplante Tages-Tour jedoch gefährdet ist, da der ständige Wind vom Wetterbericht nicht erwähnt wurde, kann der Spaß oft ein schnelles Ende finden. Die Zeit für den Zauber der Landschaft kann dann schon mal geopfert werden, um das Tages-Ziel zu erreichen. In Situationen wie diesen zeigt sich der Elektromotor am Fahrrad von seiner nützlichsten Seite: Er sorgt für den nötigen Rückenwind bei Gegenwind. Naturerlebnis und Spaß am Fahrrad fahren, selbstbestimmt und richtig dosiert – das ist es, weswegen Ebikes gerade bei Reisebegeisterten so beliebt sind. Elektrofahrräder sollen und wollen die körperliche Betätigung beim Fahrradfahren nicht ersetzen. Sie liefern zusätzlichen Schub und gleichen unvorhergesehene Herausforderungen aus. Ihre Aufgabe ist es, die Freude an Naturerlebnissen und am Fahrrad-Sport zu steigern.
Der Boom um E-Bikes hat in den letzten Jahren so richtig eingesetzt und Fahrrad-Hersteller sind Anderen in Sachen E-Mobilität bereits um einige Schritte voraus: Sie bieten eine Vielzahl an Modellen und Varianten für unterschiedliche Bedürfnisse an. Das Bild rund um Fahrradtypen, Modelle und Antriebsarten ist zwar sehr vielfältig, in den Grundzügen aber schnell erklärt und überschaubar. Und auch der Gesetzgeber hat anfängliche Unklarheiten etwa zu Helmpflicht und Versicherungskennzeichen beseitigt. Sie finden auf diesen Seiten die wichtigsten Fakten, um sich ein umfassendes Bild zu machen. Denn letztlich sollen E-Bikes nicht verwirren sondern vor allem eines bieten: nachhaltigen Fahrspaß und Naturerlebnis!

Erlebnisurlaub mit E-Bike: Fitness und Naturerlebnis

 

E-Bike Ratgeber - Pedelec Reise in Südafrika - Radfahren auf der Kap-Halbinsel

“Urlaub” und “Fahrrad” sind für uns schon seit langem zwei befreundete Begriffe, die sich gut miteinander verstehen. Eine kritische Frage stand allerdings oft am Beginn der Planung: Ist nach einer Woche Radeln noch genug Energie übrig, um die Steigung auf der letzten Etappe problemlos zu schaffen? Mit E-Bikes lässt sich diese Frage mittlerweile elegant und ohne falsche Scham beantworten. Erlebnisurlauber profitieren durch die Vorteile von Pedelecs besonders stark:

  • Viele landschaftlich schöne Touren, die zuvor nur mit Pkw oder Bus möglich waren, sind nun per E-Fahrrad erlebbar
  • Auch Partner und Gruppen mit unterschiedlichem Trainingsstand können eine gemeinsame Erlebnisreise genießen

Bergauf Fahren statt Schieben entspricht am ehesten unseren Vorstellungen davon, wie wir eine schöne Naturlandschaft erleben wollen. Das ist allerdings auch bei ambitionierten Sportlern nach einer mehrtägigen Tour nicht immer selbstverständlich: Auf Steigungen benötigen wir die dreifache Kraft. Die E-Motoren von Pedelecs liefern bis zu 300 % zusätzlichen Schub. Damit verlieren steile Strecken ihre Abschreckung: Auf anspruchsvollen Bergen mit Steigungen von 5 % oder mehr ist dank der Motorunterstützung derselbe Kraftaufwand nötig, der bei ebenen Straßen aufgewendet werden muss.
Anfahren aus dem Stand erfordert entsprechend den Grundlagen der Physik eine ähnlich hohe Leistung wie steile Tour-Abschnitte: Das Trägheitsmoment des kombinierten Gewichts von E-Bike, Fahrer und Gepäck muss überwunden werden. Nach einer Tages-Tour kann das eine besondere Herausforderung für die Balance werden, wenn die körperlichen Grenzen erreicht bzw. überschritten sind. Pedelecs mit Schiebehilfe vermindern hier das Risiko erheblich und beim Bergauf-Anfahren leisten sie entsprechend die doppelte Hilfe.
Mitgeführtes Gepäck wirkt als zusätzliche Belastung, die mit einem E-Bike wesentlich leichter zu meistern ist. Auch wenn bei organisierten Elektrorad Reisen das Gepäck gesondert transportiert wird, so kann die Tages-Ausrüstung doch einiges auf die Waage bringen: Auch Verpflegung, Wasser und wetterfeste Kleidung haben ihr Gewicht. Pedelec-Fahrern fällt die Mehr-Belastung kaum auf. Lediglich auf eine gute Platzierung ist zu achten: Je Tiefe der Gesamt-Schwerpunkt am E-Bike, desto stabiler ist die Fahrdynamik. Mitgeführtes Gepäck sollte daher nicht zu hoch angebracht werden.
Gegenwind gehört zu den unbeliebtesten Wetter-Erscheinungen für Radfahrer und eine Tatsache scheint unausweichlich zu gelten: Der Wind bläst immer gegen die Fahrtrichtung und nie mit ihr (auch wenn Physiker und Meteorologen meinen, das sei unmöglich). Unabhängig davon, wie diese Frage aus der Perspektive von Naturgesetzen zu beantworten ist, für Pedelec-Fahrer hält sich der Ärger in Grenzen – glücklicherweise: Zu den schönsten Zielen für Erlebnisurlaube mit E-Bike gehören die Regionen, wo mit Winden zu rechnen ist: Hochebenen und Berge sowie Seen, Flüsse und Küsten. Die elektrische Tretunterstützung liefert auch hier den Ausgleich und sorgt für den Rückenwind, wenn die Fahrt gegen den Wind geht.

Elektrounterstütztes Radeln ist heute eine akzeptierte Form des Freizeit-Sports, wie die beeindruckenden Verkaufszahlen von E-Mountainbikes und E-Rennrädern beweisen. Und das, was Pragmatiker schon seit längerem wissen, ist mittlerweile auch für Fitness-Puristen zur Tatsache geworden: Pedelecs erhöhen den Erlebniswert einer Naturreise. Sie ermöglichen die Kombination von körperlichem Einsatz und Naturerlebnis ohne Überforderung.

E-Bikes für Einsteiger: Worauf muss ich achten?

Ebikes sind Fahrräder mit dem notwendigen Extra-Schub, wenn es darauf ankommt – und Fahrradfahren verlernt man nicht, einerlei ob mit oder ohne elektrischen Rückenwind. Dennoch gibt es einige feine Unterschiede bei Elektrorädern und eine sorgfältige Vorbereitung wird den Fahrspaß erhöhen.

Die Vorbereitung: Das besondere Fahrgefühl von E-Bikes

E Bike Ratgeber - Mit dem Pedelec am Gardasee - RastWie bei jedem anderen Fahrrad, sollten Sie sich auch bei E-Bikes sicher sein, dass es betriebsbereit ist bevor Sie auf die Ebike Reisen gehen. Neben den herkömmlichen Checks (Lenker- und Sattel-Position, Reifendruck, Bremsen und Licht) gilt es die Funktion von Motor, Akku und Steuerung-System zu überprüfen. Auf alle Fälle sollte die Betriebsanleitung einmal ganz durchgelesen werden. Das “E” in Ebikes bedeutet auch ein zusätzliches Gewicht am Rad: zwischen 10 und 20 kg. Diese Mehrbelastung beeinflusst das Fahrverhalten.
Der veränderte Schwerpunkt und das Zusatz-Gewicht wirken sich vor allem in Kurven und beim Anfahren aus dem Stand aus. Die Unterschiede sind nicht groß, führen aber zu einem veränderten Gleichgewicht zum Beispiel beim Bergauf-Anfahren. Die Motor-Unterstützung (außer bei E-Mofas) setzt erst mit der Muskelkraft ein und kann für Ungeübte eine Herausforderung werden. Das Wegfahren an einer Steigung ist schon mit einem herkömmlichen Fahrrad ein Balanceakt. Ein Pedelec mit Schiebehilfe, die hier als Anfahrtshilfe wirken kann, ist in diesen Fällen besonders praktisch.
Das “E” steht auch für Extra-Schub, für den sie ein Gefühl bekommen müssen. Die Motorunterstützung kann je nach E-Bike Modell und verwendeten Bewegungs-Sensoren mit etwas Verzögerung zu- und weggeschalten werden. Es ist daher ratsam, vor einer E-Bike Tour das Rad in einer verkehrsberuhigten Zone kennen zu lernen.
Vor allem Einsteiger lassen sich gerne begeistern und fahren mit einer höheren Durchschnitts-Geschwindigkeit. E-Bikes sind für andere Verkehrsteilnehmer aber nicht immer am ersten Blick erkennbar und sie schätzen sie nicht immer richtig ein – E-Bike-Fahrer sollten daher im eigenen Interesse achtsam ich sein.

E-Bikes ausprobieren

Sie haben sich bereits ein Bild von unseren beeindruckten Naturreisen mit E-Bike gemacht? Sie sind sich aber noch nicht sicher, ob Sie sich an das Fahrgefühl von Pedelecs gewöhnen können? Dann probieren Sie es aus! Wir rechnen Ihnen gegen Vorlage eines Mietnachweises pauschal 20 Euro pro Gast beim Reisepreis an, wenn Sie sich für einen Erlebnisurlaub mit Belvolo entscheiden.
Aufgrund der großen Beliebtheit von E-Bikes gibt es mittlerweile in nahezu jeder Stadt und jeder Region Elektrofahrräder zum Mieten. Je nach Angebot und Modell können Sie Pedelecs und S-Pedelecs (wenn sie über die entsprechende Fahrerlaubnis bzw. den entsprechenden Führerschein verfügen) für eine Tagestour bereits ab € 15 ausborgen. Informieren Sie sich einfach auf den Seiten des Tourismus-Verbandes ihrer Stadt oder fragen Sie bei einem größeren Fachhändler nach.
Wenn Sie in naher oder mittlerer Zukunft an der Anschaffung eines E-Bikes Interesse haben, kann sich auch der Blick auf die Internet-Seiten von Fach-Verbänden oder Handelsketten lohnen.
Kostenlose Probefahrten sind mittlerweile in ganz Deutschland möglich. Und es muss nicht immer Kaufen sein. Der Markt bietet mittlerweile sehr interessante Leasing-Varianten, die sich vor allem für Gewerbetreibende und Arbeitnehmer lohnen, die die Aufwendungen absetzen können.

Wenn Sie sich online zum Thema E-Bikes beraten lassen wollen oder online ein E-Bike kaufen wollen, empfehlen wir unseren Partner Elektrofahrrad24.de.

Die ersten Erfahrungen mit Pedelec: Ein Erlebnisbericht

E-Bike Ratgeber - Reise durch Andalusien-geschenkte OrangenMeine erste Ausfahrt mit einem E-Bike ist doch schon einige Zeit her. Ich erinnere mich noch an meine Skepsis, als meine Lebens-Gefährtin den Vorschlag gemacht hat. Als begeisterter Trekking-Biker habe ich mich an den Gedanken einer E-Bike Unterstützung erst gewöhnen müssen. Ihr Argument, dass wir uns bei gemeinsamen Fahrten die eine oder andere Diskussion auf Grund des unterschiedlichen Trainingsstandes ersparen könnten, hat für mich dann den Ausschlag gegeben.
Die erste Solo-Tour habe ich überschaubar geplant: ca. 30 km mit zwei größeren Anstiegen. Am Beginn der E Bike Tour habe ich wie gewohnt ohne Unterstützung in die Pedale getreten. Aber bereits hier ist mir das zusätzliche Gewicht des Nabenmotors am Hinterrad aufgefallen: Das Fahrverhalten in Kurven und das zusätzliche Gewicht habe ich negativ bemerkt und ich fühlte mich in meinen Zweifeln bestätigt. Der E-Motor kam schließlich bei der ersten Berg-Etappe zum Einsatz. Der zusätzliche Schub war gleich bemerkbar und ich habe einige Zeit benötigt, um meine eigene Trittfrequenz anzupassen. Die E-Bike Unterstützung blieb dann bis zum Ende der Tour eingeschalten und bereits nach dem zweiten Anstieg hatte ich mich daran gewöhnt. An diesem Punkt habe ich dann auch das erste Mal die Vorteile des Pedelecs erlebt: Am Scheitelpunkt angekommen fühlte ich mich körperlich gefordert aber nicht erschöpft und ich habe die mir bekannte Landschaft auf neue Weise genießen können.
Die zweite Ebike Tour mit meiner Partnerin war dann auch schon eine längere Strecke. Gewicht und Fahr-Verhalten waren zu dieser Zeit überhaupt kein Thema mehr. Im Rückblick muss ich gestehen, dass die Umstellung nicht größer war, als bei anderen Rad-Wechseln auch: Ich musste einfach ein Gefühl dafür entwickeln und dann war es das Normalste auf der Welt. Wieder zu Hause fragte mich meine Gefährtin wie es nun gewesen sei. Ich erinnere mich noch, dass ich im ersten Augenblick überrascht war, da ich am Ende der Tour gar nicht mehr bewusst hatte, dass ich nicht mit meinem gewohnten Trekkingbike, sondern mit einem Pedelec unterwegs war: Ich fühlte mich angenehm erschöpft und hatte noch tolle Eindrücke vor meinem inneren Auge.
Inzwischen habe ich eine langfristige Vereinbarung mit meinem E-Bike-Händler, der mir einen günstigen Miet-Preis macht. Mein herkömmliches Trekking-Bike ist noch gut in Schuss und zum Ausmustern zu Schade, aber mittlerweile radle ich jede zweite Ausfahrt auf einem Pedelec. Bei meiner nächsten Investition in ein Fahrrad, wird auf jeden Fall das “E” vor dem Bike stehen.

Naturreisen mit E-Bikes: beeindruckende Landschaften rund um die Welt

E-Bike-Ratgeber - E-Bike Reisen in Neuseeland - Mt.Cook Canterbury

Die neue E-Mobilität für Fahrräder hat den beliebten Naturreisen einen neuen Impuls gegeben: Mit E-Bikes werden die Wege der schönsten Landschaften zum eigentlichen Ziel der selbstbestimmten Elektrorad Reise. Die bemerkenswertesten Erlebnis-Regionen auf allen Kontinenten unserer Welt sind die Kulisse für nachhaltige Urlaubs-Eindrücke.

Erfahren Sie rund um den Lago di Garda eine mediterrane Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Die E-Bike Tour führt Sie entlang des Sarca-Flusses, durch das traumhafte Val die Sogno bis zum mittelalterlichen Castel Pietra. Und auch die anspruchsvollsten Etappen der Elektrofahrrad-Reise um den Gardasee erleben Sie, ohne außer Tritt zu geraten.

Die Olivenhaine und Weingärten der Chianti Region sind nur eines der Highlights der Toskana E Bike Reise. Im Sattel des Pedelecs verschmelzen das kulturelle Erbe, die berühmte Naturschönheit und die kulinarische Finesse Italiens zu einem Erlebnisurlaub der besonderen Art.

In Porto, UNESCO-Welkulturerbe und pulsierendes Zentrum an der Küste, beginnt die E Bike Reise entlang des portugiesischen Jakobsweges. Steile Berghänge, grüne Weingärten und die einheimischen Gaumenfreuden begleiten Sie bis zur Kathedrale von Santiago de Compostela – dem spirituellen Endpunkt des langen Weges.

“Natur entdecken” ist unser Credo der Pedelec Reise zu Andalusiens Naturschätze. Der geheime Zauber der Sierra de Grazalema oder Spaniens Surfer-Paradies Tarifa sind zwei Stationen, die den Weg zum Ziel machen – ein Weg, der von Überraschungen zwischen üppig-grünem Bergland und azur-blauem Meer geprägt ist.

Das historische Andalusien ist eine Geschichte für sich: Kultur aus einer Zeit, als Sevilla, Córdoba und Malaga die Welt prägten. Die märchenhafte Alhambra oder die Via Verde del Aceite, das Land der Oliven, zählen mit zu den Highlights der E-Bike Tour entlang von Andalusiens Weltkultur.

Die Pedelec Reise am Baltikum lässt die historische Spannung lebendig werden, die sich zwischen hanseatischem Mittelalter und neuzeitlichen Megabytes entfaltet. Abwechslung und Genuss sind die Taktgeber der entspannten Reise durch die herrliche Natur, die sich zwischen Tallinn, Riga und Vilnius aufspannt.

Sandstrände, Steilküsten und satte Grün-Landschaften machen den Charme der Grafschaft Cornwall unverwechselbar und damit zur Kulisse so mancher romantischen Fantasie. Selbstverständlich führt Sie die Radtour der E-Bike Reise Cornwall auch zu den berühmten Gärten, die so manche subtropische Überraschung verbergen – ein Erlebnis, über das sich bei einem Pint in einem Pub, hervorragend plaudern lässt.

Saraha-Winde und Anstiege auf 2.268 Meter über den Meeresspiegel sind bei der E-Bike Reise Marokko eine Herausforderung, die dank des elektrischen Rückenwindes bestens gemeistert wird. Es bleibt daher genügend Energie für Sie, um die einmalige Landesküche und herbe Schönheit der Region genießen zu können.

Die “Regenbogennation” von ihrer schönsten Seite erleben Sie auf der Südafrika E-Bike Reise: kulturelle Vielfalt, natürliche Schönheit und einmalige Tierwelt. Vom “Kaap die Goeie Hoop” (Kap der Guten Hoffnung) bis zum Addo Elephant-Nationalpark führt der beeindruckende Weg.

Nur wenige Gelegenheiten zeigen das faszinierende und nach wie vor rätselhafte Asien so eindrucksvoll, wie die E-Bike Radtour in Vietnam. Zwischen eindrucksvollem Wolkenpass, der zwei Welten voneinander trennt, und dem mächtigen Mekong finden Sie eine unbeschreibliche Natur. Und auch wenn die Lebenslust in Hue oder Saigon ansteckend ist, müssen Sie nicht jede kulinarische Herausforderung annehmen, die die unglaubliche Vielfalt der Küche zu bieten hat.

Das weite Land zwischen Nevada, Utah und Arizona ist für Viele bereits ein Klischee; das aber nur solange, bis sie selbst davor stehen. Wer die grenzenlosen Highways und unendlich scheinenden Canyons selbst erlebt hat, dem bleibt nur eines: Staunen! Die Pedelec Reise durch den Südwesten der USA geht zum Ursprung zahlreicher moderner Legenden: Mit Start in Las Vegas führt Sie der Weg durch sechs der berühmtesten Nationalparks der Welt.

Es ist kein Zufall, dass die fantastischsten Film-Epen unserer Zeit in Neuseeland entstehen: Vulkane und Geysire, mächtige Gebirge, zerklüftete Fjorde und sattgrüne Weide-Landschaften prägen die Insel-Gruppe. Die E-Bike Reise im Land der Maori und Kiwis offenbart eine Vielfalt an Naturschätzen, die andernorts nur durch jahrelange Entdeckungsfahrten erschlossen werden kann.

Was sind E-Bikes und welche Typen gibt es?

E-Bikes haben den 2-Rad-Markt neu belebt und bieten einen besonderen Fahrspaß – darüber besteht kein Zweifel. Eine einfache Internet-Suche nach “E-Bike” kann aber schon mal Verwirrung auslösen, wenn die Suche ein 2-Rad mit 60 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 150 Km/h auswirft. Auch wenn ein Elektromotorrad Spaß machen kann, ist es für eine entspannte Naturreise nicht geeignet. Für uns bedeutet E-Bike Freude am Fahrradfahren: die einzigartige Kombination von Naturerlebnis und Fitness vor dem Hintergrund der schönsten Landschaften auf fünf Kontinenten. Wir wollen aber auch für Orientierung sorgen und haben die wichtigsten Fakten rund um Elektrofahrräder, Technik und Recht zusammengestellt.

E-Mofa, Pedelec oder S-Pedelec: Was sind die Unterschiede?

Trotz der großen Vielfalt, können die E-Bike Modelle anhand von zwei Merkmalen unterschieden werden:

  • Art der Motor-Unterstützung
  • Höchstgeschwindigkeit

Pedelecs sind die am weitesten verbreiteten E-Fahrräder. Das Wort “Pedelec” stammt aus dem Englischen und ist eine Verkürzung der Bezeichnung “Pedal ElectricCycle”. Die Motor-Unterstützung wird bei Pedelecs nur wirksam, wenn in die Pedale getreten werden. Sie bieten daher denselben körperlichen Anreiz wie herkömmliche Fahrräder mit einem Unterschied: Extra-Schub, wenn er benötigt wird. City-Biker profitieren davon, wenn sie nicht verschwitzt zur Arbeit oder zum Date erscheinen. Freizeit-Radler können vor allem die größere Reichweite schätzen, auch wenn die Ebike Tour anspruchsvolle Berg-Etappen enthält. In rechtlicher Hinsicht sind Pedelecs herkömmlichen Fahrrädern gleichgestellt.

Bei S-Pedelecs unterstützt der E-Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 45 Km/h und schaltet nicht bereits bei 25 km/h ab, wie beim Namensvetter ohne S. Die zusätzliche Leistung macht aus diesem 2-Rad bereits ein Kleinkraftrad mit entsprechenden rechtlichen Auflagen: Helmpflicht, Führerschein und Nummernschild. Wer ein Elektro-Fahrrad als Alternative zum Weg zur Arbeit sucht und schon mal 10 oder 15 Km zurücklegen muss, wird den höheren Aufwand aber zu schätzen wissen. Auch Zusteller und Liefer-Dienste setzen auf die schnelleren E-Fahrräder, da sie sehr gut mit schwereren Beladungen zurechtkommen.
Auch hier gilt das Pedelec-Prinzip: Die Motorunterstützung ist bei S-Pedelecs nur wirksam, wenn pedaliert wird. Wer gänzlich auf das Pedale-Treten verzichten möchte, sollte sich schließlich in der dritten Kategorie von Elektrorädern umsehen.

E-Mofas gelten auch als Kleinkrafträder mit den entsprechenden rechtlichen Konsequenzen, dürfen aber nur bis zu einer Geschwindigkeit von 20 Km/h mittels Elektro-Motor betrieben werden. Entgegen den beiden Pedelec-Typen können Elektro-Mofas gefahren werden, ohne dass gleichzeitig in die Pedale getreten wird – sie werden daher oft als E-Bikes im engeren Sinn bezeichnet. Sie sind vor allem eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kleinkrafträdern mit Verbrennungsmotor. E-Mofas sind meist am Gasgriff oder Hebel zu erkennen, der die Motorleistung stufenlos regelt. Pedelecs haben meist einen 3- oder 4-stufigen Schalter, um die Unterstützungs-Leistung auszuwählen.

Welche Motoren und Antriebs-Systeme gibt es bei E-Bikes?

Die hohe Beliebtheit von E-Fahrrädern ist vor allem auf die Verbesserung der Antriebs-Systeme zurückzuführen. Waren die ersten E-Bikes noch laut und behäbig, so ist ein modernes Unterstützung-System kaum mehr zu hören und bietet eine Zusatz-Leistung, die die eingesetzten Muskelkraft zwischen 50 und 300 % verstärkt.
Die meisten E-Bike-Motoren sind heute kompakte Elektromotoren mit einem integriertem Getriebe. Das Getriebe sorgt für eine gleichmäßige Drehzahl der Motoren – die optimale Voraussetzung für einen effektiven Betrieb. Zu beachten ist jedoch, dass Getriebe-Motoren auch über einen Leerlauf verfügen. Ohne Leerlauf erzeugen die Motoren einen zusätzlichen Widerstand, wenn mit reiner Muskelkraft gefahren wird.
Bei einigen Antriebs-Konzepten kommen auch Motoren ohne Getriebe zum Einsatz – sogenannte Direktläufer. Sie haben den Vorteil, dass sie im Betrieb effizienter und etwas leiser sind. Ihr Nachteil ist, dass sie um etwas größer ausfallen und Belastungs-Unterschiede nicht über ein Getriebe ausgeglichen werden: Sie können überhitzen, wenn sie längere Zeit mit Höchstleistung laufen.

Nabenmotoren am Vorderrad sind die einfachste Form, ein herkömmliches Rad nachzurüsten, da lediglich das Vorderrad ausgewechselt werden muss. Die Antriebseinheit ist kaum größer als ein Naben-Dynamo und Vorderrad-Antriebe sind mit jeder Gang-Schaltung und einer Rücktritt-Bremse kompatibel. Der Nachteil von E Bikes mit Vorderradantrieb ist jedoch die beeinträchtigte Fahr-Dynamik. Das Lenken ist gewöhnungsbedürftig, da die Krafteinwirkung und das zusätzliche Gewicht die Balance stört. Zudem wirkt der Schwerpunkt bei Fahrrädern überwiegend am Hinterrad, wodurch es bei Berg-Fahrten dazu kommen kann, dass das Vorderrad Grip verliert und durchrutscht.

Mittelmotoren sind mittlerweile die häufigste Antriebs-Variante auf E-Bikes. Sie benötigen jedoch einen speziellen Fahrrad-Rahmen: Die Tretlagerwelle der Pedalkurbeln ist direkt mit der Antriebswelle des Motors verbunden und diese Kombination benötigt eine andere Befestigung. Die Antriebskraft wirkt über die Pedale und nicht auf die Räder, wodurch die Fahr-Dynamik der eines herkömmlichen Fahrrades entspricht. Mittelmotoren sind mit jeder Gang-Schaltung und auch mit Rücktrittsbremsen kombinierbar. Da Motor- und Muskelkraft gemeinsam auf Kette und Gangschaltung wirken, verschleißen diese Teile schneller. S-Pedelecs mit Mittel-Motoren werden daher meist 350 W Leistung ausgeliefert, obwohl 500 W erlaubt wären.

Nabenmotoren am Hinterrad sind nur mit einer Ketten-Schaltung kombinierbar und nur selten sind Rücktrittsbremsen möglich. Da die größere Bauform am Hinterrad weniger stört, können die getriebelosen Direktläufer ihre Stärken ausspielen: Effizienz und kaum hörbares Betriebsgeräusch. Diese Form ist vor allem E-Mountainbikes und E-Rennrädern beliebt, wo die Unterstützung nur fallweise zugeschalten wird.

Die Antriebs-Steuerung ist das Nervensystem eines E-Fahrrades. Sie sorgt für die reibungslose und kontinuierliche Leistung des Motors, eine Aufgabe die nicht immer leicht zu erfüllen ist. Menschen sind nicht dafür geschaffen, kontinuierliche Bewegungen auf längere Zeit gleichmäßig auszuführen: Unsere Trittkraft variiert, wir machen gelegentlich Pausen und das linke Bein und rechte Bein treten nicht immer gleich stark. Diese Unregelmäßigkeiten werden durch die Antriebs-Steuerung ausgeglichen. Zu ihren wichtigsten Komponenten gehören die Sensoren, die nicht nur Geschwindigkeit und Trittkraft sondern auch Drehzahl und Drehmoment messen. Und wie beim Auto sorgt die Betriebs-Software für den optimalen Ablauf und dient auch zur Diagnose und Wartung von Motor und Antriebs-System.

Die Schiebehilfe kommt bei Pedelecs zum Einsatz. Aufgrund der Pedelec-Regelung darf die Motorsteuerung nur beim aktiven Padelieren zum Einsatz kommen. Die Ausnahme dieser Regel gilt für Situationen, bei denen das E-Bikes geschoben oder vom Stand aus angefahren wird. Hier unterstützt der Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 6 Km/h auch ohne aktive Muskelkraft.

Wie sieht die Rechtslage für E-Bikes aus?

Vor einigen Jahren waren E-Bike-Fahrer, die ihre Pedelec Reisen grenzüberschreitend geplant haben noch erheblichen rechtlichen Risiken ausgesetzt. Mittlerweile hat die EU nachgezogen und mit eigenen Richtlinien für Sicherheit gesorgt. In rechtlicher Hinsicht wird in erster Linie zwischen Pedelec, S-Pedelec und E-Mofa unterschieden. Neben den Bestimmungen der allgemeinen Straßenverkehrsordnung betreffen die wichtigsten Fragen die Punkte: Ausstattung, Helmpflicht, Fahrerlaubnis und Haftpflichtversicherung für S-Pedelec bzw. Versicherungskennzeichen.

Pedelecs sind in rechtlicher Hinsicht Fahrräder mit limitierter Tretunterstützung. Das bedeutet in Bezug auf die zentralen Fragen vor allem:

  • Ausstattung Motoren: Nennleistung von maximal 250 W, E-Bike Unterstützung nur beim Padelieren (Ausnahme Schiebehilfe) und automatische Abschaltung bei 25 Km/h
  • keine Helmpflicht
  • keine Fahr- oder Betriebserlaubnis (kein Nummernschild notwendig)
  • Keine Pflicht zur E-Bike Haftpflichtversicherung

Obwohl Helm- und Haftpflicht nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, ist ein Fahrrad-Helm immer empfehlenswert. Ein Blick in den Vertrag der eigenen Haushalts-Versicherung kann Aufschluss geben, ob selbstverschuldete Sach-und Personen-Schäden beim Fahrradfahren mit Elektroantrieb abgedeckt sind.

S-Pedelecs und E-Mofas sind laut EU-Recht Kleinkrafträder mit geringer Leistung (L1E). Die Motorunterstützung darf auch bei S-Pedelecs nur bei aktivem Padelieren aktiv sein muss bei 45 km/h automatisch ausgeschaltet werden. E-Mofas dürfen dagegen alleine mit E-Motor angetrieben werden, allerdings nur bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h. Für beide Fahrradtypen gibt darüber hinaus:

  • Motor-Nennleistung maximal 500 W
  • Helmpflicht
  • Fahrerlaubnis der Klasse AM
  • Betriebserlaubnis und Versicherungskennzeichen notwendig (kleines Nummernschild)
  • Versicherungspflicht

Das Verkehrsrecht sieht E-Mofas und S-Pedelecs also nicht als Fahrräder sondern als Kleinkrafträder mit den entsprechenden Auswirkungen: Kein Fahren auf Radwegen bzw. gegen die Fahrtrichtung von Einbahnstraßen, wenn diese für Fahrräder freigegeben ist.

Die rechtliche Entwicklung ist jedoch noch nicht zu Ende und vor allem Fahrer, die S-Pedelecs, E-Mofas oder 3-Räder mit Elektromotoren nutzen, sollten sich regelmäßig über den aktuellen Stand informieren.

Welche E-Bike Modelle bietet der Markt?

Dass E-Mobilität heute aus der Welt der Radler nicht mehr wegzudenken ist, ist vor allem auf das umfangreiche Angebot zurückzuführen. Was zuerst wie eine Alternative zum Auto und Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ausgesehen hat, ist mittlerweile längst bei ambitionierten Hobbysportlern angekommen und setzt neue Impulse für Erlebnisurlaube: das Elektrofahrrad. Die Wurzeln des Erfolges reichen aber über 100 Jahre in die Vergangenheit, wie ein kurzer Blick in die Geschichte zeigt.

Die Geschichte der E-Bikes

Eigentlich war schon die Evolution vom Laufrad zum Fahrrad mit der Idee der Motorunterstützung verbunden – auch wenn frühe Versuche eines Fahrrades mit Dampf- bzw. Verbrennungsmotor aus unserer Perspektive etwas unpraktisch ausgesehen haben (vgl. extraenergy.org). Zu Ende des 19. Jahrhunderts tauchten schließlich die ersten Patente für elektrische Motorahrräder auf. Mit Ausnahme des „Simplex Philips Elektrorad“ von 1932 blieben E-Bikes aber den Bastel-Ecken der Fahrrad-Hersteller vorbehalten und schafften es nicht in die Serien-Produktion. Vor allem Fragen in Bezug auf das Verkehrsrecht hemmten die Entwicklung. Erst mit der Einigung auf die „Power Assist Technik“ konnte das Problem gelöst werden: der Motor dient ausschließlich zur Tretunterstützung. Egon Gelhard entwickelte in der Nähe von Köln seine Idee des Pedelecs und patentierte sie 1982. Schließlich hat der Mountainbike-Hype in den 1980-ern das Fahrrad generell zu einem beliebten Sportartikel gemacht.
Unternehmen, wie BikeTec (ehemals BKTech) in der Schweiz, machten das Pedelec im deutschsprachigen Raum endgültig populär. Sie verteilten ihre E-Bikes in beliebten Urlaubsorten und ermöglichten es damit auch untrainierten Touristen fantastische Berg-Touren zu erleben. Mit den positiven Urlaubs-Erlebnissen im Gepäck sank die Hemmschwelle und Elektrofahrräder bevölkerten unsere Städte.
Das letzte Puzzle-Stück lieferte schließlich die neue Batterie-Technik auf Lithium-Basis. Erst mit leistungsstarken Akkus war es möglich, auch längere Strecken und Tagestouren ohne Energieprobleme zu bestehen. Heute sind E-Bikes in jeder Fahrrad-Domäne angekommen: Vom ambitionierten Fitness-Gerät bis zum zuverlässigen Begleiter für Naturreisen.

Die Allrounder: E-Citybike und E-Trekkingbike

E-Bike Ratgeber Outdoor unterwegs ohne Schwitzen

Das E-Citybike stand am Anfang des E-Bike-Booms. Fahrräder waren in Städten immer schon beliebt, allerdings nicht immer geeignet: Radler, die zu einem Date oder Business-Termin verschwitzt erschienen sind, konnten mitunter nicht immer den besten ersten Eindruck hinterlassen. Die Vorteile des Stadtrades mit Unisex-Rahmenkonstruktion können mittlerweile auch eingefleischte Machos überzeugen: praktisch, bequem und sicher dank des Überblickes bei aufrechter Sitzposition. Sie sind meist mit Mittelmotoren ausgestattet, da er für die beste Schwerpunkt-Verteilung sorgt. Zudem verträgt er sich sehr gut mit den beliebten Nabenschaltungen und Rücktrittsbremsen von E-Citybikes.
E-Trekkingbikes sind eng verwandt mit Citybikes und werden ebenso von Mittelmotoren unterstützt. Radler mit sportlichem Ehrgeiz entscheiden sich aber auch sehr oft für Nabenmotoren am Hinterrad. Sie benötigen die Motor-Unterstützung nur fallweise, wodurch der Nachteil des Hinterradnabenmotors weniger schwer wirkt: Überhitzung bei längerer Belastung. E-Trekkingbikes sind in jedem Fall an den hydraulischen Felgen- oder Scheibenbremsen und der Kettenschaltung zu erkennen. Mit der vollen Ausstattung lt. StVO werden sie auch gerne als Alternative zu Stadträdern eingesetzt.

Die Sportlichen: E-Mountainbikes und E-Rennräder

Als die ersten E-Mountainbikes auf Fahrradmessen präsentiert wurden, hielten das viele für ein gewagtes Stück: Was sollen Radsportler mit Unterstützungsmotoren anfangen? Wie so oft ist die Realität der beste Prüfstein für Zweifler. E-Mountainbikes waren von Beginn an ein Verkaufsschlager. Ihre Vorteile, die mittlerweile auch von E-Rennradfahrern gesehen werden, konnten überzeugen:

  • Downhill-Strecken, die nach langen Auffahrten erreichbar sind, können auch bei Trainingsrückstand geplant werden
  • Unterschiede in der Konstitution sind bei Gruppen-Pedelec-Touren kein Problem mehr
  • erheblich höhere Reichweite bei Ebike Touren

E-Mountainbikes werden meist mit Mittelmotoren ausgestattet, die dank der neuen robusten Rahmenkonstruktionen genügend Bodenfreiheit in unwegsamem Gelände bieten. Scheibenbremsen sind bei Mountainbikes mittlerweile Standard.
E-Rennräder waren die letzten Sporträder mit Elektromotoren. Die betonte Leichtbauweise von Rennrädern ist nur sehr schwer mit dem Mehrgewicht der Motoren und Steuerungs-Systeme in Einklang zu bringen. Die Entwicklung zu Crossbikes brachte gemeinsam mit neuen leistungsstarken Nabenmotoren die Wende.

Die Wendigen: E-Kompaktrad und E-Falt-Rad

Das E-Kompaktrad ist das Stadtrat schlechthin: Mit dem wendigen Fahrrad findet jeder eine Lücke auch im dichtesten Verkehrsgewühl. Das hervorstechendste Merkmal dieses Motorfahrrades sind die kompakten Maße. Mit den kleineren 20-Zoll Räder ist es wesentlich kürzer als herkömmliche Fahrräder aber genauso funktionell: Der niedrige Gepäckträger ist hervorragend geeignet, auch sperrigere Pakete zu transportieren; der Radstand entspricht dem eines großen E-Citybikes, wodurch es eine stabile und sichere Fahr-Dynamik aufweist.
Mit ein bis zwei Gelenken ausgestattet kann es als E Falt Rad sehr gut im Kofferraum eines PKWs verstaut werden: Park-and-Ride bekommt damit eine ganz neue Bedeutung. Schließlich kann ein Falt Rad problemlos in Straßenbahnen oder S-Bahnen mitgenommen werden.
E-Kompakträder sind mit allen Antriebs-Varianten verfügbar: Vorderrad-, Mittel- und Hinterradmotor. Aufgrund der guten Fahreigenschaften und der Leistungsfähigkeit aktueller Elektromotoren können sie mit den großen Ebikes in Sachen Reichweite und Geschwindigkeit locker mithalten.

Die Sondermodelle: Von E-Tandem bis E-Bike-Taxis

Die Welt der E-Mobilität und Ebikes ist immer schon dadurch aufgefallen, dass sie besonders innovativ und experimentierfreudig ist. E-Tandems stehen mittlerweile in jedem größeren Fachgeschäft zum Ausprobieren bereit und haben dank der Unterstützungs-Motoren die mühsame Frage beantwortet, wer jetzt am meisten Einsatz gezeigt hat. Auch E-Lastenräder gehören immer mehr zu unserem Stadtbild. Lieferdienste aller Art schätzen die höhere Reichweite und Ladefähigkeit und als Spezial-Ausführung sind sie bestens als E-Bike-Taxi für Kinder geeignet.
E-Liegeräder und E-Trikes (Liegerad als 3-Rad) bieten eine besondere Perspektive und eingefleischte Liege-Radler schwören auf die stabilen Fahreigenschaften. Sie sind auch sehr gut für Menschen mit Handikap geeignet, da sie wahlweise mit Hand- oder Fuß-Pedalen zu bedienen sind. Lediglich der Blickwinkel auf den umgebenden Verkehr ist für viele gewöhnungsbedürftig.
Die Entwicklung hat aber erst begonnen und wird sobald wohl kein Ende finden. Die besondere Fahrfreude, die Ebikes bieten, wird für uns in Zukunft wohl noch den einen oder anderen Hingucker bereithalten.

Fragen und Antworten rund um E-Bikes und Pedelecs

Wie schnell fährt ein E-Bike?

Die kurze Antwort lautet: so schnell wie jedes Fahrrad. Die Motor-Unterstützung ist jedoch für E-Mofas auf maximal 20, für Pedelecs auf 25 und für S-Pedelecs auf 45 km/h beschränkt. Wenn Verkehr und Straßen-Verlauf es zu lassen, können bei entsprechend kraftvollen Tritten in die Pedale auch höhere Geschwindigkeiten gefahren werden.

Welche Reichweite hat ein E-Bike mit einer Akku-Ladung?

Ein Pedelec kann mit einer Ladung zwischen 30 und 100 km fahren. Die ungenaue Angabe rührt daher, dass der tatsächliche Wert von der Akku-Kapazität, der Betriebsweise und dem Gesamtgewicht (E-Bike, Fahrer, Gepäck) abhängt. Akkumulatoren für E-Bikes verfügen meist zwischen 300 und 400 Wh und die Motoren verbrauchen bei maximaler Unterstützung im Schnitt zwischen 8 und 10 Wh pro Kilometer. Damit können bei voller Last zwischen 30 und 50 km erreicht werden. Wenn Sie nicht mit voller Unterstützungsstufe unterwegs sind oder einen größeren Akku verbaut haben, kann die Reichweite auch das Doppelte betragen.
Tipp: Einige Hersteller bieten einen Online-Reichweiten-Rechner an, um die Leistungsfähigkeit ihrer Systeme zu testen.

Wie lange lädt ein Akku für E-Bikes?

Akkus für Elektrofahrräder sind meist in 2 Stunden aufgeladen. Die exakte Ladedauer wird von der Akkugröße und dem zulässigen Lade-Strom bzw. Betriebs-Spannung bestimmt. Die Werte sind je nach Hersteller und Typ unterschiedlich und meist am Akku zu finden. Ein Akku mit 300 Wh (Watt* pro Stunde), einem Ladestrom von 4 A (Ampere) und einer Betriebs-Spannung von 40 V (Volt) wird mit 160 Watt (4 × 40) geladen und kann in knapp 2 Stunden aufgeladen werden. (Watt: Das Watt* ist die im internationalen Einheitensystem (SI) für die Leistung (Energieumsatz pro Zeitspanne) verwendete Maßeinheit. Sie wurde nach dem schottischen Wissenschaftler und Ingenieur James Watt benannt. Als Einheitenzeichen wird der Großbuchstabe „W“ verwendet. Das Watt ist eine abgeleitete Einheit.)

Kann der Akku auch bei Minusgraden am Rad bleiben?

Grundsätzlich ja, allerdings ist hier Vorsicht angeraten. Zum einen leisteten Akkus bei niedrigen Temperaturen weniger. Die optimale Leistung bringen Akkumulatoren bei 20 °C; bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt verlieren die meisten Stromspeicher rund ein Drittel ihrer Kapazität. Zum anderen kann die Steuer-Elektronik und auch die Elektroden bei starkem Frost einfrieren (-20 °C und darunter). Und schließlich können die Stromzellen bei schroffen Temperaturwechseln Schaden nehmen: Das rasche Ausdehnen und Zusammenziehen kann zu Schäden und Kurzschlüssen führen.

Muss ein Pedelec oder E Bike regelmäßig gewartet werden?

Ja, auch E-Fahrräder sollten ein bis zweimal im Jahr und grundsätzlich vor jeder größeren E Bike Tour gewartet werden. Neben den Check-Punkten für jedes Fahrrad (Reifen, Bremsen, Antrieb, Licht und Rahmen) kommen hier noch die Komponenten des Elektroantriebs dazu: Motor, Akku, Sensoren, Display, Steuerung und Kabel. In der Praxis sind E-Bikes sehr robust gebaut und Schäden kommen sehr selten vor. Die gründliche Überprüfung kann aber auch hier Nerven sparen, denn nichts ist so ärgerlich wie ein Unterstützung-Motor, der dann versagt, wenn es darauf ankommt.

Benötigen E-Bikes oder Pedelecs besondere Bremsen?

Die Bremsen sind bei einem Motorfahrrad besonders wichtig und klassische V-Brakes mit Seilzug sind nicht empfehlenswert. Gewicht und Durchschnittsgeschwindigkeit sind höher als bei normalen Fahrrädern, weswegen bei Pedelecs meist hydraulische Felgenbremsen und bei S-Pedelecs Scheibenbremsen ratsam sind. Für die Bedeutung eines guten Brems-Systems spricht auch, dass die zusätzliche Antriebseinheit (egal ob Vorderrad-, Hinterrad- oder Mittelantrieb) den Schwerpunkt verlagert und damit die Fahr-Dynamik verändert.

Haben E-Bikes besondere Reifen?

Elektroräder können mit denselben Reifen betrieben werden wie herkömmliche Fahrräder. Dennoch haben mittlerweile Reifenhersteller spezielle E-Bike-Reifen in ihrem Sortiment. Sie sind robuster im Aufbau und haben eine weichere Gummimischung an der Oberfläche. Damit wird den besonderen Gegebenheiten Rechnung getragen: Schutz aufgrund der stärkeren Beanspruchung und höhere Bodenhaftung. Die weicheren Reifen haben aufgrund des größeren Abriebs auch eine geringere Lebensdauer. Die Investition lohnt sich in meist für E-Mountainbikes und E-Rennräder.

Kann ich mit einem E-Bike auch fahren, wenn das System ausgeschaltet ist? Schadet das dem Motor?

E-Bikes sind in der Regel darauf ausgelegt, dass der Elektromotor fallweise zugeschaltet wird. Pedelecs, S-Pedelecs und fast alle E-Mofas können daher auch ohne Unterstützungsmotor benützt werden. Aber nicht jedes E-Bike fährt sich auch angenehm bei ausgeschaltetem System. Bei älteren Konzepten mit Motoren ohne Leerlauf-Funktion, kann es zu einem Schleppmoment kommen, das für zusätzlichen Widerstand sorgt.

Wo finde ich kostenlose Tankstellen für mein E-Bike oder Pedelec?

Viele Städte und Regionen aber auch Restaurants und Geschäfte bieten als Service an, E-Bikes kostenfrei aufzuladen: Während des Kaffees in der Tourpause läd der Akku. Ein kurzer Blick auf die Seiten der Tourismusverbände lohnt sich also bei jeder Tourplanung für den Extra-Strom. Eine einfache Internet-Suche listet auch Überblicks-Seiten auf, zum Beispiel:

Wie viel Energie verbraucht ein E-Bike und wie sieht die CO2-Bilanz aus?

E-Bikes sind, bezogen auf den Energieverbrauch, eine bemerkenswert günstige Fortbewegungs-Alternative: Bei einer täglichen Fahrtstrecke von 15 km verbrauchen sie 44 kWh im Jahr (vgl. Peter Barzel, Das E-Bike, Delius Klasing Verlag, S 23). Ein Laptop verbraucht im Vergleich dazu rund 60 kWh und eine Kühl-Gefrier-Kombination 250 kWh im Jahr. Und auch ihr guter Ruf als nachhaltige Mobilitäts-Variante haben sie zu Recht: Mit 5,4 g CO2/km sind sie mit Abstand die umweltschonendste Variante (vgl. Barzel S 20).

 

CO2-Ausstoss
PKW-Benzin: 8l auf 100km200 g CO2 pro km
Zug Nahverkehr95 g CO2 pro Person und km
Mofa Benzin: 2 l auf 100 km50 g CO2 pro km
E-Bike Strommix inklusive Akku5,4g pro km

Quelle: www.green-responsibility.de zitiert nach Barzel S 23

Was kostet ein Pedelec?

Pedelecs sind in der Anschaffung eine Investition, die natürlich gut überlegt sein muss. Ein gutes E-Bike eines Marken-Herstellers kostet mit einer brauchbaren Ausstattung € 1.700 und mehr. Bei günstigen E-Bike Modellen ab etwa € 800 müssen eindeutig Abstriche in Bezug auf Reichweite und Brems-System in Kauf genommen werden. Hier ist auf jeden Fall ein genauer Blick ratsam, da der Unterschied zwischen günstig und billig oft nur hauchdünn ist.

Kann ich mein herkömmliches Fahrrad zu einem E Bike umbauen?

Fahrräder können mit einem elektrischen Zusatzantrieb nachgerüstet werden. Dieser Schritt ist allerdings nur in wenigen Fällen ratsam, da einige Punkte dagegen sprechen:

  • Ein Antriebsatz kostet € 1.000 aufwärts, die Montage vom Fachmann nicht mitgerechnet.
  • Gewährleistung und Produkthaftung erlöschen beim Umbau.
  • Wenn die Motor-Unterstützung des E-Bikes im Eigenbau auch ohne eigene Muskelkraft (E-Mofa) bzw. über 25 Km/h (S-Pedelec) erfolgt, muss für das Gerät auch eine Betriebserlaubnis vom TÜV eingeholt werden.

Was ist im Urlaub mit einem eigenen E-Bike zu beachten?

Ein erholsamer Urlaub ist grundsätzlich gut vorbereitet, um unnötige Überraschungen zu vermeiden. Das gilt besonders, wenn Sie Ihren E-Bike-Urlaub planen. Diese Punkte sollten Sie auf alle Fälle auf ihre Checkliste setzen:

  • Funktions-Check von Fahrrad und Unterstützungs-System
  • Streckenplanung entsprechend der Reichweite des Akkumulators bzw.
  • Zusatz Akku einpacken
  • Ladestationen oder Akku-Wechselstationen einplanen
  • Transport mit eigenem Pkw: Ist der Fahrradträger für das höhere Gewicht eines E-Bikes ausgelegt?
  • Für öffentlichen Verkehrsmittel gelten die Fahrrad-Bestimmungen: Bei den meisten Nahverkehrszügen muss eine eigene Fahrkarte gelöst werden und bei Fernverkehrszügen dürfen meist nur E-Falträder mitgenommen werden.

 

Lesetipps (Quellen):

Barzel, Peter (2014): Das E-Bike: Technik, Modelle, Praxis für Pedelecs und Elektrofahrräder, Delius Klasing.