Belvelo

Erfahrungsbericht Südafrika von Felix Willeke

Hier geht’s zur E-Bike Reise durch Südafrika

Felix Willeke, Marketingleiter von Belvelo und Lernidee Erlebnisreisen, berichtet hier von seinen Erfahrungen während der E-Bike Reise durch Südafrika: “Gibt es eine schönere Art, das schönste Ende der Welt zu entdecken, als per E-Bike die Garden Route in Südafrika zu erfahren? Nachdem ich selbst Südafrika auf zwei Räder erkundet habe – muss ich sagen: ich glaube kaum. Auf der Fahrt zum südwestlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents sind wir alle überrascht von der entspannten Reiseform einer E-Bike-Tour: Obwohl wir zum Teil beträchtliche Steigungen bewältigt haben, fühlten wir uns auf der spektakulärsten Tages-Etappe motiviert und kräftig genug, um eine Zugabe zu verlangen. Davon und von weiteren Erlebnissen auf dem Weg zum Kap berichte ich hier.

E-Bike-Reise in Südafrika - Ein einheimischer Reiseleiter erklärt die UmgebungWir bestehen auf einer Zugabe. Trotz 50 absolvierten Radkilometern haben wir den Effekt vom eingebauten Rückenwind unserer E-Bikes unterschätzt. Das ist der Grund, warum wir jetzt geradezu darauf brennen, noch eine Extra-Runde zu drehen. Aufgewacht in Kapstadt, am schönsten Ende der Welt, konnten wir schon frühmorgens auf dem Tafelberg den Sonnenaufgang genießen. Am Vormittag begann dann das Abenteuer: Südafrika per E-Bike! Die Teilnehmer dieser Pilotreise waren mit der Handhabung von Pedelecs etwa so vertraut wie die Pinguine von Simon’s Town, wo unsere Tagesetappe beginnen sollte. Die Nutzung stellte sich jedoch als denkbar einfach heraus: Hans, der Fahrer, hat während des Stopps die 12 Räder startklar gemacht und nach einer fünfminütigen Einweisung (Kurzversion: leicht in die Pedale treten, Unterstützungsgrad des Motors selbst bestimmen, genießen!) waren wir startklar für unsere Fahrt zum Kap der Guten Hoffnung. Was uns am meisten überraschte? Für alle aus unserer Gruppe bot die Strecke, durchaus reich an Steigungen, großen Fahrspaß und Radgenuss. Denn unsere E-Bikes von Kalkhoff nivellieren die Konditionsunterschiede: So unterhalten sich die Halbmarathonläuferin und der radunerfahrene Pensionär ganz entspannt, während wir uns vorbei an Zebras, Pavianen und Straußen den Weg zur Buffels Bay bahnen. Hier haben die fleißigen Helfer im Hintergrund schon ein stärkendes Picknick am Rand des menschenleeren Meerwasserpools aufgebaut. Bisher wurden allerdings dem Gefühl nach eher die Akkus und weniger unsere Muskeln belastet. Doch auch in dieser Hinsicht war jede Sorge unbegründet: Ein Blick aufs Display verrät, dass der Akku nach knapp 40 Kilometern erst einen von zwölf Balken an Kapazität eingebüßt hat.

Auf halber Strecke zwischen Simon’s Town und dem Kap der Guten Hoffnung gelegen, bietet die Buffels Bay eine ideale Möglichkeit zur Rast inmitten spektakulärer Panoramen. Auf der Weiterfahrt zum südwestlichsten Punkt Afrikas sind wir alle überrascht von der entspannten Reiseform bei einer E-Bike-Tour: Trotz einiger Steigungen und einer respektablen Anzahl an Kilometern auf dem Tacho fühlen wir uns auch nach einem Stopp am Kap motiviert und kräftig genug, um eben genau jene Zugabe zu verlangen: die Weiterfahrt auf dem berühmtem Chapman’s Peak Drive, einer der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt, stets flankiert vom Atlantik – gerade im weichen Licht des späten Nachmittags ein Erlebnis ohnegleichen. Wie gut, dass die nicht zu voll gepackten Tage dieser Reise und etwas Mut zur Improvisation uns diese Zugabe ermöglicht haben!”

Unter diesem Link können Sie mehr über Südafrikas Sehenswürdigkeiten lesen.

E-Bike-Reise in Südafrika - Radfahren auf der Kap-Halbinsel
Hier geht’s zur E-Bike Reise durch Südafrika