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Kuba Rundreise

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Kuba Rundreise

Ihre Kuba Reise führt Sie an die schönsten Plätze der Insel. Sie lernen die pulsierende Hauptstadt Havanna kennen und radeln mit Ihrem E-Bike durch eine noch zum Teil unberührte Naturlandschaft. In einer kleinen Gruppengröße können Sie hautnah das karibische Flair genießen und in das warme Wasser des Karibischen Meeres eintauchen. Sie lernen die kubanische Gastfreundschaft kennen und lassen sich von der unbeschwerten Lebensweise der Bevölkerung mitreißen. Am Ende Ihrer Kuba Rundreise haben Sie Eindrücke und Erlebnisse gesammelt, die Sie nicht vergessen werden. Buchen Sie Ihren Kuba Urlaub und entdecken Sie die Insel auf eine neue individuelle Art und Weise.


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Havanna – das Herzstück der Insel

Kapitol-Havanna-Kuba-RundreiseDie Hauptstadt Kubas gehört mit ihren 2,2 Millionen Einwohnern zu größten Metropole der Insel. Sie ist Lebensmittelpunkt für viele Kubaner und spiegelt die abwechslungsreiche Geschichte der Insel wider. Die Spanier siedelten sich im Jahre 1514 in dem Gebiet an und gründeten dort die Siedlung Real Ciudad de San Cristóbal de la Habana. Der Ort bildete einen wichtigen Ausgangspunkt für die Eroberungszüge der Spanier nach Mexiko und zur Südküste von Nordamerika. Gleichzeitig stellte die Ansiedelung eine zentrale Lagerungsstätte für die Schätze der Spanier dar. Aus diesem Grund entwickelte sich Havanna im Laufe der Jahre zu einer blühenden Stadt, der König Philipp der Zweite 1592 das Stadtrecht verlieh. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde Havanna zum größten Handelszentrum der Neuen Welt erklärt, bis die Metropole im Jahre 1762 von britischen Schiffen angegriffen wurde. Die britische Besatzung dauerte ein Jahr an und 1763 ging Havanna in den Besitz der spanischen Krone zurück. In mehreren Unabhängigkeitskriegen versuchten die Kubaner, sich von der Kolonialmacht Spanien zu befreien. Im Jahr 1895 folgte der letzte Unabhängigkeitskrieg, an dem sich die USA beteiligten. Mithilfe der Amerikaner konnte sich die Insel von der spanischen Herrschaft loslösen und wurde zur Republik Kuba erklärt, die unter der Aufsicht der USA stand. Es folgten Jahre, die vom amerikanischen Way of Life geprägt waren. Von 1902 bis 1959 entstanden in Havanna zahlreiche Restaurants, Nachtclubs und Glückshotels. Diese sorglose Zeit endete erst, als am 8. Januar 1959 Fidel Castro mit seinen Revolutionären in die Hauptstadt der Insel einzog. Das Leben pulsierte weiter, aber die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößerte sich zunehmend. Heutzutage findet der Stadtbesucher auf der einen Seite restaurierte Villen vor, auf der anderen Seite lebt der Großteil der Bevölkerung in Elendsvierteln oder Plattenbauten. Havanna ist in diesem Sinne eine zweigeteilte Stadt, die Sie in Ihren Bann ziehen wird, aber ihre Schattenseiten hat.

Beim Besuch der Stadt treffen Sie auf aufgeschlossene, gesellige und kontaktfreudige Kubaner, die trotz all ihrer Probleme und Schwierigkeiten die schönen Dinge des Lebens zu schätzen wissen. Sie sind sehr hilfsbereit und zeigen Ihnen gerne den Weg zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und von ganz Kuba, dem Castillo y Museo de San Salvador de la Punta. Die Festung ist vom spanischen König Philipp dem Zweiten errichtet worden und diente zur Verteidigung des Hafens. Das Gebäude beherbergt heutzutage das Museum de San Salvador de la Punta, in dem Sie seltene Goldschätze und Silberstücke aus der Kolonialzeit bewundern können. Neben dem Festungsmuseum hat Havanna das Museo y Archivo Nacional de la Música und das Museo de la Revolución zu bieten. Ersteres erzählt über die Entstehung der kubanischen Musik und stellt seltene Stücke wie afrikanische Trommeln und Rasseln aus dem 19. Jahrhundert aus. Das zweite Museum beschreibt anschaulich die Geschichte des kubanischen Befreiungskampfes. In der Nähe des Revolutionsmuseums befindet sich das Iglesia del Santo Ángel Custodio. Das weiße Gebäude wurde 1680 erbaut und ist heute ein Gotteshaus für die einheimische Bevölkerung. Berühmt ist das Bauwerk für seinen Turm und seine neogotische Fassade. Eine weitere Kuba Sehenswürdigkeit ist das Gramma. Das Holzboot stellt ein Nationalsymbol für die Bevölkerung dar und transportierte 1956 die Revolutionäre nach Kuba. Das Schiff befindet sich auf dem Gelände des Revolutionsmuseums und wird von einer Glaskonstruktion vor Wind und Wetter geschützt. Das Capitolio von Havanna ähnelt dem amerikanischen Capitol in seiner Bauweise und war eines der aufwendigsten Bauprojekte der Stadt. Erst nach ungefähr 17 Jahren wurde das Gebäude fertiggestellt und gehört heutzutage zu den imposantesten Bauwerken der Metropole. In dem Komplex befindet sich die Akademie der Wissenschaften, die 1860 gegründet worden ist. Der linke Teil des Gebäudes beherbergt das Museo Nacional de Historica Natural. Der Malecón ist die sieben Kilometer lange Uferpromenade, auf der sich bestens flanieren lässt. An der Promenade reihen sich die unterschiedlichsten Gebäude aus allen Epochen aneinander, die der Meile ihren unverwechselbaren bunten Charakter verleihen. Beim Flanieren durch Havannas Straßen und Gassen begegnet Ihnen der ein oder andere Oldtimer, der charakteristisch für das Stadtbild ist. Die Fahrzeuge stammen zum überwiegenden Teil aus den 50er Jahren und werden von ihren Besitzern über die Maße gepflegt. Sie können relativ günstig einen Ausflug in einem der Oldtimer buchen und sich bequem durch die Straßen der Stadt chauffieren lassen.

Bei Ihrer Tour durch die Metropole kommen Sie an der Universität von Havanna vorbei, die im Jahre 1721 von den Dominikanern gegründet worden ist. In dem Gebäudekomplex befindet sich ein weiteres Museum, das Museo de Historia Natural Felipe Poey. Sie können dort die Tierarten der Insel bestaunen, die zum Teil nur auf Kuba vorkommen. Sehenswert ist der Plaza de la Revolución, auf dem sich am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, Millionen von Menschen zu zahlreichen Feierlichkeiten versammeln. Im Palacia de la Revolución befinden sich die Räumlichkeiten des Staatsrats, des Ministerrats und der Kommunistischen Partei.

Havannas berühmte Altstadt

Altstadt-Havanna-Kuba-RundreiseDie Habana Vieja bildet das historische Zentrum Havannas. Es gleicht einem lebensgroßen Museum und wurde 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die meisten interessanten historischen Bauwerke befinden sich direkt an den großen Plätzen, dem Plaza de la Catedral, dem Plaza de Armas und dem Plaza de San Francisco. Der Plaza de Armas gehört zu den ältesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Das koloniale Ambiente und ein Markt für Secondhandbücher ziehen den ganzen Tag Touristen und Einheimische gleichermaßen an. Der Plaza wird von zahlreichen imposanten Gebäuden gesäumt. Dazu gehört der Palacio de los Capitanes Generales. Er stellt ein gutes Beispiel für die barocke kubanische Baukunst dar und wurde zwischen den Jahren 1776 und 1792 errichtet. Heute ist in dem Gebäude das Museum de la Ciudad untergebracht, das einen Einblick in die Geschichte Havannas gibt. Der Plaza de la Catedral ist wegen seiner Kathedrale der Jungfrau Maria von der unbefleckten Empfängnis berühmt. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert errichtet und wird von den Kubanern einfach Catedral Colón genannt. Die Statue der Heiligen Jungfrau können Sie im Inneren des Gotteshauses besichtigen. Sie ist in den Hochaltar eingebaut. Erwähnenswert ist das Casa del Conde de Bayona, das für die Handelsepoche der Stadt steht. Das zweistöckige Gebäude ist eine ehemalige Händlerresidenz und beherbergt heute das Museo de Arte Colonial. In den Räumlichkeiten findet sich eine umfangreiche Möbelsammlung und Porzellansammlung aus der Kolonialzeit. Das Markenzeichen des Plaza de San Francisco bildet der Löwenbrunnen. Er wurde im Jahre 1836 von Guiseppe Gaggini erschaffen und stellt einen Magneten für viele Besucher der Stadt dar. Das historische Zollhaus ist ein Relikt aus alten Handelszeiten, in denen der Plaza ein bedeutendes Zentrum für den Austausch der Waren war. Bis heute wird der Hafenbereich für die Schifffahrt genutzt. Die großen Ausflugsdampfer legen an einem speziellen Terminal an, das sich direkt in der Nähe der berühmten Altstadt befindet.

Der Tabakort Vinales

Frau mit Zigarre - Kuba RundreiseDer Ort Vinales befindet sich in der Gegend, in welcher der berühmte kubanische Tabak angebaut wird. Das kleine Städtchen steht unter Denkmalschutz und ist wegen seiner besonderen einstöckigen Häuser und der Kirche aus dem 19. Jahrhundert bekannt. In Vinales geht es ruhig und beschaulich zu. Die Touristenzahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dieser Trend lässt sich auf die Hauptattraktion der Gegend zurückführen. Die Mogotes sind Karstkegel, die überall aus der Landschaft herausragen. Am besten lässt sich diese Sehenswürdigkeit zu Fuß oder zu Pferd erkunden. Ein weiteres Highlight von Vinales stellt der Botanische Garten dar. Ursprünglich war die Grünanlage in Privatbesitz zweier Schwestern, die eine Vielzahl an Blumen und Sträuchern um ihre Häuser herum anpflanzten. Eine Seltenheit bilden die verschiedenen Puppen in dem Garten, die zum Teil von den Pflanzen überwuchert worden sind. Zum Pflichtprogramm gehört der Besuch der Tabakfabrik, in der Sie den Arbeitern bei der Sortierung der Tabakpflanzen zuschauen können. Ungefähr sechs Kilometer von Vinales entfernt befindet sich die Cueva del Indio. Die Höhle wurde im Jahre 1920 entdeckt und wartet mit faszinierenden Stalaktiten, Fledermäusen und einem unterirdischen Fluss auf. In der Gegend um Vinales finden sich viele Höhlen, die auf der Insel einzigartig sind. Dazu gehören die Höhlen von Santo Tomás, die zu den größten Kubas zählen. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Provinz ist die riesige Wandmalerei Mural de la Prehistoria. Sie befindet sich am Mogote Dos Hermanas und zeigt anschaulich die Entstehungsgeschichte des Menschen auf. Erstellt wurde sie im Jahre 1960 vom kubanischen Maler Leovigildo González Morillo.

Das Karibische Meer

Schweinebucht - Kuba Rundreise

Auf Ihrer Kuba Rundreise gehört der Besuch der zahlreichen Traumstrände zum Pflichtprogramm. Die schönsten Bilderbuchstrände liegen direkt am Karibischen Meer, das ein Nebenmeer des Atlantischen Ozeans ist. Mit einer Fläche von 2.754.000 km² grenzt das Meer nicht nur an Kuba, sondern auch an Puerto Rico, Guatemala, Nicaragua und Venezuela. Das Karibische Meer befindet sich zum größten Teil auf der Karibischen Platte und zeichnet sich durch seine tropische Lage aus. Die Temperaturen bewegen sich das ganze Jahr zwischen 20 und 30 Grad, was das Karibische Meer zu einem beliebten Reiseziel für Touristen aus aller Welt macht. Die unterschiedlichen Meeresströmungen sorgen dafür, dass Besucher dieses subtropische Klima genießen können.

Kuba selbst zählt zu der größten Insel der Antillen und erinnert mit seiner Form an den Kopf eines ruhenden Alligators. Die Insel ist 1200 km lang und besitzt eine Gesamtfläche von 105.000 km². Die Lage auf der Karibischen Platte sorgt dafür, dass im Osten der Insel Faltengebirge zu finden sind, die sich aus Schiefer, Gneis und Kreidesedimenten zusammen setzen. Die Nordküste des Landes zeichnet sich durch ihre Felsformationen und Steilküsten aus. Im Gegensatz dazu ist die Südküste ein flaches Sumpfgebiet, in dem Mangroven und weitere seltene Pflanzen gedeihen. Eine Besonderheit von Kuba ist, dass in fast jedem Gebiet der Insel ein Bergmassiv zu finden ist. Dazu gehören der Sierra Maestra im Osten, der Sierra del Escambray in der Mitte und der Sierra de los Órganos im Westen.

Die optimale Lage am Karibischen Meer und die Besonderheit der Naturlandschaft weiß heute die Kommunistische Partei Kubas zu schätzen. Der sozialistische Staat hat den touristischen Wert der Natur erkannt und investiert viel in den Umweltschutz, den ökologischen Anbau und die erneuerbaren Energien. Eine weitere Besonderheit der Insel stellt ihre Vorreiterfunktion in der Biotechnologie und Medizinforschung dar. Der Zuckeranbau bildet das Kerngeschäft von Kuba, aber die Produktion geht in Richtung eines biologischen Anbaus des wertvollen Rohstoffes. Hinzu kommen der Tabakanbau und der Abbau von Nickel, Chrom und Salz. Im Karibischen Meer vor den Türen der Insel wurde ein reiches Erdölfeld und Gasfeld entdeckt, das von den Unternehmen noch erschlossen werden muss. Neben diesem Vorkommen bildet der Tourismus ein wichtiges Standbein für die Kubaner. Pro Jahr besuchen durchschnittlich 215.000 deutsche Urlauber das Land, um sich an den Stränden des Karibischen Meeres zu erholen oder die abwechslungsreiche Geschichte der Insel kennenzulernen. Im Gesamten sind es 1,6 Millionen Touristen, die Kuba jedes Jahr als Reiseziel buchen. Der überwiegende Teil reist mit dem Kreuzfahrtschiff und per Flugzeug an, was zu einem umfassenden Ausbau der Häfen und der Flughäfen geführt hat. Ein beliebtes Reiseziel stellt die Halbinsel Varadero dar, die den größten Sandstrand der Insel vorweisen kann.

Die Bevölkerung setzt sich aus ungefähr 11 Millionen Kubanern zusammen, die zum größten Teil Nachfahren der spanischen Besatzer sind. Ungefähr 12 Prozent der kubanischen Bewohner sind Abkömmlinge der ehemaligen afrikanischen Sklaven. Der restliche Teil besteht aus Chinesen und den Nachfahren der früheren Ureinwohner. Die Kubaner profitieren seit einiger Zeit von der Öffnung des Landes gegenüber dem Ausland. Fidel Castro hat die Macht an seinen Bruder Raúl abgegeben und dieser versucht einige der Gesetze seines Vorgängers zu reformieren. Zum Beispiel ist es jedem Kubaner gestattet einen Mobilfunkvertrag abzuschließen, ein Auto zu mieten oder in einem Hotel zu übernachten. Hinzu kommt, dass Selbstständige ohne aufwendige Prozeduren ihre Firma anmelden und Mitarbeiter beschäftigen können. Durch diese Maßnahmen sollen neue Berufszweige und Jobmöglichkeiten für die einheimische Bevölkerung geschaffen werden.

Kubas berühmte Schweinebucht

Die Bucht ist vor allem wegen ihrer wunderbaren Traumstrände Bahía de Cochinos bekannt. In dieser Gegend befindet sich der Strand, der am 17. April 1961 in die Geschichte einging. An diesem Tag landeten Exil-Kubaner in dem Gebiet, um mithilfe der Amerikaner die Macht an sich zu reißen. Trotz aller Bemühungen konnte Fidel Castro den Eroberungsversuch binnen 50 Stunden niederschlagen. Ein Museum in Playa Girón zeigt die Ereignisse dieses besonderen Tages auf und gedenkt den gefallenen Exil-Kubanern. Der Strand in Caleta Buena bietet optimale Bedingungen für Schnorchler und Taucher. Hier lassen sich allerlei unterschiedliche Fischarten und versteckte Höhlensysteme entdecken. Die Laguna del Tesóro beherbergt eine Krokodilfarm, die Vorführungen für Besucher anbietet. Die seltenen Tiere sind vom Aussterben bedroht und sollen durch spezielle Programme geschützt werden. Die Halbinsel Zapata ist ein Sumpfgebiet, das ab und zu von kleinen Wäldern durchzogen wird. Auf der Insel können Sie zahlreiche Reiher und typische Vögel aus der Region entdecken.

Die Industriestadt Cienfuegos

Cienfuegos ist eine typische Industriestadt Kubas, die über einen modernen Hafen verfügt. Trotz ihrer Zementfabriken und Papierfabriken ist Cienfuegos eine der saubersten und ordentlichsten Städte der Insel. Die Metropole wurde im Jahre 1514 von den Spaniern gegründet und musste laufend gegen Piratenangriffe geschützt werden. Aus diesem Grund errichteten die Spanier am Eingang der Bucht eine Festung, welche die Angriffe abwehren sollte. Im Jahre 1821 wurde Cienfuegos fast vollständig von einem Wirbelsturm zerstört. Einen wirklichen Wiederaufbau und Aufschwung erlebte die Stadt erst, als sich zahlreiche französische Händler mit ihren Familien in der Region niederließen. Im Jahre 1850 erhielt das Städtchen eine Eisenbahnanbindung, durch die der Hafen zu einem wichtigen Umschlagsplatz für Waren aus aller Welt wurde.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört das historische Zentrum mit seinem Platz Parque Martí. Dort befinden sich die Kirche, das Rathaus und weitere kulturelle und historische Gebäude. Der Platz selbst gehört zu einer der schönsten Sehenswürdigkeiten Kubas. Zwei Löwenfiguren befinden sich am Eingang. Ein Brunnen und zahlreiche Bäume machen den Ort zu einem Ruhepol für Besucher und Einheimische zugleich. Sehenswert ist das Tomás-Terry-Theater, das zwischen den Jahren 1887 und 1889 erbaut worden ist. Es überzeugt durch seine erstaunliche Innenarchitektur, die sich zum Teil aus Mahagoniholz und Pinienholz zusammensetzt. Das Museo Provincial ist in einem Gebäude aus der Kolonialzeit angesiedelt und stellt Möbel aus längst vergangenen Zeiten aus. Das Museo Naval Nacional beschäftigt sich mit der Seefahrts-Geschichte der einheimischen Bevölkerung.

Die Weltkulturerbestadt Trinidad Kuba

Viva Cuba - Kuba RundreiseMit ungefähr 40 000 Einwohnern zählt Trinidad zu der Stadt, die über die meisten Kolonialgebäude und historischen Straßenzüge verfügt. Der Ort wurde 1513 von Diego Velázquez gegründet und stieg im 19. Jahrhundert zu einer blühenden Metropole auf. Diesen Aufstieg hat Trinidad dem Zuckerrohranbau zu verdanken, für den die Region berühmt ist. Bis heute befindet sich die Stadt in dem historischen Zustand, der im 19. Jahrhundert vorherrschte. Daher hat die UNESCO Trinidad zum Weltkulturerbe erklärt, denn nirgendwo sonst auf Kuba stellt eine Stadt ein komplettes Freilichtmuseum dar. Der beste Ausgangspunkt für eine Sightseeingtour ist der Plaza Mayor, der von den Stadtpalästen der reichsten Familien umzäunt wird, die damals in Trinidad gelebt haben. Die Gebäude beherbergen heutzutage zahlreiche Museen, die über das frühere Leben der Adelsfamilien berichten. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehört die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die an der östlichen Seite an den Plaza Mayor grenzt. Die Hauptattraktion der geistlichen Stätte stellt eine Christusfigur dar. Ein weiteres interessantes Museum ist das Histórico Municipal, das in dem ehemaligen Stadthaus des Zuckerbarons Vantero angesiedelt ist und die ereignisreiche Geschichte von Trinidad aufzeigt. Nicht zu vergessen ist das Museo de la Lucha contra los Bandidos, das verschiedene Gegenstände aus dem Kampf gegen Piraten und Banditen in seinem Sortiment vorweisen kann. Ein wunderbarer Sandstrand zur Erholung stellt der Playa de Ancón dar, der mit wunderschönen Palmen gesäumt ist und sich im Süden von Trinidad befindet. An diesem Strand können Sie die Seele baumeln lassen und in das wunderbare karibische Flair eintauchen.

Die Hacienda des ehemaligen Zuckerbarons Iznaga

Die Hacienda des Barons liegt im Tal der Zuckermühlen, das sich in der Nähe von Trinidad befindet. Durch seine Fruchtbarkeit eignet sich das Tal für den Anbau der süßen Spezialität. Auf der Hacienda lebten zu Hochzeiten mehrere Sklaven, die für die Verarbeitung des Rohstoffs verantwortlich waren. Das Kolonialhaus des damaligen Besitzers ist bis heute sehr gut erhalten geblieben. Ins Auge fällt der hohe Turm, der zur Überwachung der Sklaven diente. Die alten Baracken zeigen die Lebensumstände auf, denen die Arbeiter in der damaligen Zeit ausgesetzt waren. Den Sklaven war es zu verdanken, dass sich die obere Schicht ihren Wohlstand aneignen konnte. Im 19. Jahrhundert blühte der Handel mit dem Zucker und in der Gegend entstanden zahlreiche Zuckermühlen. Heute kann das Tal den Weltkulturerbestatus vorweisen und lädt Sie dazu ein, die alten Zuckermühlen, Lagerhäuser und Sklavenunterkünfte zu besichtigen. Die Haciendas stehen heute leer, da die Sklaverei nach mehreren Aufständen endgültig 1880 abgeschafft wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden mehrere tausend Sklaven aus den afrikanischen Ländern nach Kuba transportiert, um dort die niederen Arbeiten für die spanische Kolonialmacht auszuführen. Es folgten im 18. Jahrhundert und 19. Jahrhundert mehrere Aufstände, um gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen vorzugehen. Diese wurden blutig niedergeschlagen, auch wenn die Sklaven sich in mehreren Unabhängigkeitsbewegungen organisierten. Aus diesem Grund stellt die Hacienda des Zuckerbarons bis heute ein mahnendes Denkmal für die Unterdrückung und Ausbeutung der Sklaven dar.

Sancti Spíritus – das landwirtschaftliche Zentrum Kubas

E-Bikes - Kuba RundreiseDer Ort Sancti Spíritus zählt ungefähr 80.000 Einwohner und befindet sich im grünen Zentrum der Insel. Umgeben von Weiden und unzähligen Zuckerrohrplantagen gehört die Stadt zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Gebieten Kubas. Die Bewohner leben vom Zuckerrohranbau, dem Reisanbau, dem Gemüseanbau und der Viehzucht. Sancti Spíritus wurde im Jahre 1514 gegründet und kann eine Vielzahl an Gebäuden aus der Kolonialzeit vorweisen. Die Kirche Iglesia Parroquial Mayor del Espíritu Santo ist eine der ältesten Heiligtümer der Insel und zeichnet sich durch ihre wunderbar geschnitzte Decke aus. Sehenswert ist das Teatro Principal, das im Jahre 1876 erbaut worden ist und es in der Welt bereits zu einiger Berühmtheit gebracht hat. Das Casa Natal de Serafín Sánchez ist das Geburtshaus einer ehemaligen Generalin, die in den Befreiungskriegen Kubas mitgewirkt hat. Beim Bummel durch die Stadt treffen Sie auf die Yayabo-Brücke, die im 19. Jahrhundert komplett aus Stein errichtet worden ist. Sancti Spíritus ist nicht nur wegen der Gebäude aus der Kolonialzeit bekannt, sondern auch wegen des größten kubanischen Süßwassersees. Im Stausee tummelt sich ein einzigartiger Fischreichtum. Die Naturlandschaft um den See bietet optimale Voraussetzungen, um sich nach einem ausgiebigen Stadtbesuch zu erholen.

Die Universitätsstadt Santa Clara

Kuba E-Bike Reise - Kuba RundreiseSanta Clara ist der Ort, in dem der berühmte Freiheitskämpfer Che Guevara begraben liegt. Die Stadt war der letzte blutige Austragungsplatz der kubanischen Revolution, aus der Fidel Castro mit seinen Truppen als Sieger hervorging. Das Monument Che Guevara zeugt bis heute von dieser ereignisreichen Zeit und stellt eine Hauptattraktion von Santa Clara dar. Die 191.000 Bewohner verehren die sterblichen Überreste ihres Idols, die in einem Mausoleum in der Nähe des Denkmals ruhen. Zahlreiche weitere Helden aus der Revolutionszeit sind in der Stadt begraben und bilden ein stilles Zeugnis der bewegten Geschichte. In direkter Nähe zum Mausoleum befindet sich das Che-Museum, das mit Bildmaterial und zahlreichen Dokumenten das Leben des Volkshelden aufleben lässt. Ein weiteres Denkmal stellt ein gepanzerter Zug dar, der in Revolutionszeiten von den Freiheitskämpfern erobert worden ist und diesen eine Menge Waffen und Munition lieferte. Sehenswert ist das Teatro de la Caridad, das im Jahre 1885 errichtet wurde. Es ist eines der letzten ursprünglichen Theater aus der Kolonialzeit. Für Kunstinteressierte bietet das Museo de Artes Decoratives eine breite Sammlung an Kunstwerken aus dem 17. Jahrhundert und 20. Jahrhundert an. In Santa Clara können Sie eine weitere Zigarettenfabrik besichtigen und im hauseigenen Shop die ein oder andere kubanische Zigarre erwerben.

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Kuba Rundreise – Die Highlights auf einen Blick

  • Die lebhafte Hauptstadt Havanna mit ihren berühmten Oldtimern
  • Der beschauliche Ort Vinales
  • Das Flair des Karibischen Meeres und der Karibik genießen
  • Die wunderbaren Sandstrände der Karibikinsel und ein unvergesslicher Badeurlaub
  • Historische Schauplätze und seltene Tierarten
  • Die Weltkulturerbestadt Trinidad
  • Eine echte ehemalige Zuckerplantage besichtigen
  • Das landwirtschaftliche Zentrum Kubas kennenlernen
  • Die Gastfreundschaft und Lebensfreude der Kubaner genießen
  • Den Zauber der unglaublichen Landschaften auf sich wirken lassen
  • Kubas Sehenswürdigkeiten, Tabakplantagen und Kolonialbauten besuchen
  • Übernachtungen in ungewöhnlichen Hotels und Locations
  • Einen unvergesslichen Kuba Urlaub erleben

Unsere Quellen und Literaturtipps für Sie

Jens Sobisch: CityTrip Havanna. Reise Know-How, 2014

Frank-Peter Herbst: Cuba. Reise Know-How, 2013.